Mieten statt Kaufen

Vibe: E-Auto-Abo mit Strom-Flatrate startet in Österreich

Lisa Ittner hat vibe gegründet © vibe
Lisa Ittner hat vibe gegründet © vibe

Wem Carsharing zu wenig, ein eigenes Auto aber auch nicht wichtig ist, der kann in Österreich jetzt E-Autos einfach abonnieren. Gegen eine monatliche Gebühr ab rund 450 Euro darf man beim Startup vibe ein Miet-Fahrzeug exklusiv nutzen. Auch den Strom kann man über ein Abo pauschal zahlen – ab zusätzlich 55 Euro pro Monat muss man sich dann nicht mehr um Ladekarten und Tarifstrukturen kümmern.

Strom-Abo derzeit nur in Ostösterreich

Vibe will seinen Nutzern um den monatlichen Pauschalbetrag sämtlichen organisatorischen und finanziellen Aufwand rund um das Auto abnehmen: Inkludiert sind demnach auch Versicherung, Service, Winterreifen und Autobahnvignette. Für das Ladestrom-Abo arbeitet vibe mit Energie Burgenland, Energie Steiermark, Energieversorgung Niederösterreich (EVN) und Wien Energie zusammen. Dementsprechend kann derzeit mit der Flatrate nur in diesen Bundesländern geladen werden.

Für das Laden der Autos gibt es bei vibe zwei Pakete, wobei eines hauptsächlich auf eine Ladung an der privaten Ladestelle daheim setzt und das andere hauptsächlich auf eine Ladung an öffentlichen Ladestellen. Das Angebot gelte laut vibe für eine durchschnittliche Jahreskilometeranzahl von 15.000 Kilometern – sollte man „über mehrere Monate hinweg deutlich mehr Strom verbrauchen“, werde man informiert. Dann ist offenbar mit Zusatzkosten zu rechnen.

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Alle 6 Monate ein neues Auto

Grundsätzlich bietet vibe E-Autos in fünf Klassen im Abo an. Am günstigsten fährt man mit einem Kleinstwagen wie Smart oder Renault Twingo ab rund 450 Euro pro Monat, ab rund 700 Euro gibt es Mittelklassewagen, Tesla oder Audi e-tron sind ab rund 1.350 Euro drin. Alle sechs Monate dürfen Nutzer das Modell wechseln.

Gegründet wurde vibe von Lisa Ittner, die in der österreichischen Startup-Szene lange für die Austrian Angel Investors Association (aaia) tätig war, ursprünglich unter dem Namen „carl“. Ittner ist an dem Startup, das eigentlich NewMotoHolding GmbH heißt, zu etwa 26 Prozent beteiligt, größter Anteilshaber ist die Beteiligungsgesellschaft von Blaguss (bekannt für seine Busse und Reisebüros).

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