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Infrastrukturprogramm

USA: 220 Mrd. Dollar Förderbudget soll E-Mobilität pushen

E-Auto, BMW, Ladestation, E-Mobility
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In den USA geht unter dem neuen Präsidenten Joe Biden ein Ruck durchs Land. Nachdem die vorige Trump-Administration nicht viel für Elektromobilität getan hat und sogar Förderungen gestrichen hat, will Biden satte 220 Milliarden Dollar ins Rennen werfen, um den Übergang vom Verbrenner zum Batterie-Auto zu beschleunigen. Die Fördermaßnahmen sind Teil des zwei Billionen schweren Infrastrukturprogramms, das auch die Erneuerung des Straßennetzes und von Brücken vorsieht.

Konkret geplant ist, dass die Produktion und die Anschaffung von Elektroautos mit 174 Milliarden US-Dollar gefördert werden. Einerseits sollen mit Förderungen die Anschaffungskosten für E-Autos gesenkt werden, damit mehr Haushalte auf die neuen Fahrzeuge umsatteln, zum anderen sind Steuergutschriften und andere Anreize geplant, dass Unternehmen die Batterien in den USA herstellen und nicht etwa aus Asien beziehen. Das dürfte vor allem Tesla und seinen Gigafactories, aber auch anderen Herstellern, entgegen kommen.

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Weitere 46 Milliarden Dollar sind vorgesehen, um die Ladeinfrastruktur auszubauen und um staatliche Behörden ihre Fahrzeugparks umrüsten zu lassen. Denn damit E-Autos in den USA beliebter werden, braucht es ein viel dichteres Netz an Ladestationen, und auch die Behörden selbst haben in dem riesigen Land einen enormen Hebel, um E-Mobilität voranzubringen.

Offen ist aber noch, ob Biden das massive Infrastrukturprogramm auch durchbringen kann. Im Kongress muss der US-Präsident noch eine Mehrheit für die Pläne gewinnen.

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