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Sauberer Strom

Tabakfabrik Linz: Über 2.000 Solarmodule auf dem Dach des Startup Hubs geplant

Auf den Dächern der Tabakfabrik ist enormes Potenzial für die Ntutzung von Photovoltaik. Foto: Tabakfabrik Linz
Auf den Dächern der Tabakfabrik ist enormes Potenzial für die Ntutzung von Photovoltaik. @Tabakfabrik Linz

Die Tabakfabrik Linz ist einer der Startups Hubs in Österreich. Dabei gehören die Jungunternehmen erst seit einigen Jahren zur Tabakfabrik. Davor war der Standort bereits 341 Jahre lang Produktionsort für Textilien und später Tabakwaren. Seit 2010 gehört der Standort nun der Stadt Linz und steht für junge Ideen und aufstrebende Visionen. Somit längt überfällig ist daher nun auch die neueste Entwicklung. Auf den Dächern der Tabakfabrik werden nun bald mehr als 2.000 Photovoltaik-Paneele die Sonnenenergie auffangen. Soll will der Standort zukünftig ein Viertel seines Energiebedarfes selber decken.

749.731 kWh Strom sollen nun zukünftig die hauseigenen PV-Paneele produzieren. Das entspricht in etwa dem jährlichen Strombedarf von 250 Haushalten, so die Angaben der Tabakfabrik Linz. Dadurch könnten jedes Jahr 352 Tonnen CO2 eingespart werden. Für die Umsetzung eines der, den eigenen Angaben nach, zukünftig „größten Solarkraftwerkes Oberösterreichs“ arbeitet die Tabakfabrik mit dem Beratungsunternehmen  Nobilegroup von Lorena Skiljan und Peter Gönitzer zusammen. Diese sind Projektentwickler für erneuerbare Energielösungen und haben kürzlich mit elene ein neues Service-Angebot für Haushalte wie Unternehmen, um bei der Gründung und dem Betrieb einer Erneuerbaren Energiegemeinschaften zu unterstützen, gegründet.

elene: So können in Österreich Energiegemeinschaften gegründet werden

Die Finanzierung der PV-Anlage in Linz ist dabei bisher noch nicht zu 100 Prozent geklärt. So sollen grundsätzlich auch die Mieter:innen von Räumlichkeiten in der Tabakfabrik die Möglichkeit erhalten, einzelne Photovoltaik-Paneele zu erwerben. Dafür ist ein entsprechendes Crowdfunding-Modell angedacht. Je nach Finanzierungsmodell rechnen die Verantwortlichen den eigenen Angaben nach mit einer Amortisationsdauer zwischen 12 und 19 Jahren. Nach 25 Jahren sollen so bis zu 552.000 Euro an Stromkosten eingespart werden können.

Auch könnte sich der Standort vorstellen, in der näheren Zukunft Teil einer Erneuerbaren Energiegemeinschaft zu werden. Diese soll gemeinsam mit dem neuen Donauparkstadion des FC Blau-Weiß Linz eingegangen werden. Weitere Details sind dazu bisher aber nicht bekannt.

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