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Startup Kuleana arbeitet an fischfreiem Sushi-Thunfisch

Rein pflanzlicher "Sushi-Thunfisch" © Kuleana
Rein pflanzlicher "Sushi-Thunfisch" © Kuleana

Von Impossible Foods über Beyond Meats bis hin zu österreichischen Startups wie Rebel Meat arbeiten Unternehmen fieberhaft an pflanzlichen Alternativen für Fleisch. Die Fleischindustrie zählt zu den größten Klimasünden und eine pflanzenbasierte Ernährung als einer der Schlüssel zur Lösung der Klimakrise. Auch die Fischindustrie ist mit vielen Problemen verbunden, bisher widmen sich aber noch vergleichsweise wenige Startups und Unternehmen Alternativen. In den USA lässt nun Kuleana aufhorchen, ein junges Team, das eine rein pflanzliche Alternative zu Sushi-Fisch entwickeln will.

Königsdisziplin: Roher Fisch

Bisher würden sich Fisch-Alternativen vor allem darauf konzentrieren, verarbeiteten Fisch zu imitieren – etwa Dosen-Thunfisch oder Räucherlachs, berichtet TechCrunch. Auch in Österreich gibt es erste Ansätze, etwa von dem Startup „Keine Maerchen“, das Räucherlachs durch Karotten ersetzen will. Kuleana allerdings wagt sich an die Königsdisziplin: Roher Fisch. Zunächst will das Startup mit rohem Thunfisch starten. Die Herausforderung dabei sei gar nicht so sehr der Geschmack, sondern vielmehr die Textur. 3D-Druck würde in der Regel dazu führen, dass der „Fisch“ gekocht schmeckt.

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Start in Poke Bowls und Makis

Kuleana setzt auf einen Mix aus Proteinen, Algen-Öl und Eisen, die derzeit in einem proprietären Prozess geformt werden. Der pflanzliche „Thunfisch“ hat bereits erste Testläufe in Restaurants in Barcelona und San Francisco hinter sich und soll noch heuer in der Gastronomie starten – als Thunfisch-Ersatz in Poke Bowls oder Makis.

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