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Rebel Meat: Investment und Supermarktregal für Food-Startup

Das Team von Rebel Meat © Rebel Meat
Das Team von Rebel Meat © Rebel Meat

In der TV-Show „2 Minuten 2 Millionen“ holte sich das Wiener Food-Startup Rebel Meat zwar keinen Deal von den Investoren. Aber nach der Aufzeichnung des Auftritts im Herbst gelang es trotzdem – bloß nicht mit den TV-Investoren. Auch der Fernsehauftritt hatte etwas Gutes und ebnete dem Burger-Patty mit weniger Fleisch den Weg ins Supermarktregal bei Rewe-Märkten wie Merkur oder Billa.

Mittleres sechsstelliges Investment

Für diese Umstellung, die für Startups oft neue Herausforderungen in Produktion und Logistik bringt, konnte Rebel Meat bereits im Frühjahr eine kleine Finanzierungsrunde abschließen. Für rund 20 Prozent der Firmenanteile nahm das Team rund um die Gründer Philipp Stangl und Cornelia Habacher eine mittlere sechsstellige Euro-Summe auf, wie Habacher per E-Mail mitteilte. Geld, das vor allem in den Ausbau des Teams, Produktion und Marketing fließt.

Eingestiegen ist Unternehmer und Impact Investor Jürgen Wahl, der etwa auch an dem österreichischen Startup Rewellio beteiligt ist. Mit Stefan Höffinger konnte Rebel Meat einen erfahrenen Unternehmensberater früheren Arthur-D-Litte-Österreich-Chef an Bord holen. Außerdem sind die Nahrungsmittelergänzungs-Firma Biogena und Investor Hermann Futter eingestiegen.

Umweltfreundlicher und weniger Fett

Rebel Meat brachte 2019 ein Burger-Patty auf den Markt, das nur zur Hälfte aus Fleisch besteht. Die Idee: Weniger (umweltbelastendes) Fleisch, weniger Fett, gleicher Geschmack. Das Fleisch wird durch eine Mischung aus Pilzen und Hirse ergänzt. Mittlerweile hat das Jungunternehmen auch Bratwürste im Programm, die zur Hälfte aus Pilzen und Reis bestehen.

Der Burger war lange nur in ausgewählten Restaurants erhältlich, durch „2 Minuten 2 Millionen“ gelang nun aber der Sprung ins Supermarktregal. Erhältlich sind die Fleischlaberln nun tiefgekühlt bei Merkur, einigen Billa-Filialen und bei Sutterlüty in Vorarlberg. Die Bratwürsteln können zunächst nur als Goodies einer Crowdfunding-Kampagne erworben werden, die weiteres Kapital hereinbringen soll.

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