Stadtverkehr

Protected Bike Lane: Wiens wohl sicherster Radweg entsteht

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Pop-up-Radweg in Wien © Trending Topics/Robert Ziffer-Teschenbruck

Dass die viel diskutierten Pop-up-Radwege in Wien am 1. November wieder abgebaut wurden, heißt nicht, dass die Fahrrad-Politik der Stadt in die Winterpause geht. Im zweiten Bezirk, Am Tabor, wird derzeit an der ersten „Protected Bike Lane“ Wiens errichtet. Bis 16. Dezember sollen dort in beiden Fahrrichtungen vom Autoverkehr besonders geschützte Radwege entstehen.

2,5 Meter breite Rad-Einbahnen

Auf der Länge von rund 500 Metern zwischen Taborstraße und Nordbahnstraße wird am jeweils rechten Fahrbahnrand ein Radweg gebaut, der 2,5 Meter breit ist. Der Radstreifen befindet sich auf Fahrbahnniveau, allerdings baulich durch Fahrbahnteiler getrennt.

Zusätzlich werden einige Begleitmaßnahmen gesetzt – etwa die Fahrbahnanhebung und Temporeduktion in manchen Seitenstraßen, die Neugestaltung von Kreuzungen oder die Errichtung von 62 neuen Fahrradparkplätzen. Während der Bauarbeiten ist Am Tabor auf der Strecke der Baustelle für Autofahrer gesperrt.

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Supergrätzel im 2. Bezirk

Das Grätzel zwischen Taborstraße, Nordbahnstraße, Mühlfeldgasse, Heinestraße und Am Tabor gilt grundsätzlich als Vorzeigegebiet für Verkehrsberuhigung in Wien. Dort soll nach dem Vorbild der „Superblocks“ in Barcelona ein „Supergrätzel“ entstehen – die Idee dahinter ist es, den Fließverkehr um das Gebiet zu leiten und in den kleineren Straßen dazwischen Radfahren und Zu-Fuß-Gehen zu fördern und gleichzeitig durch Begrünungsmaßnahmen und Verweilplätze den Straßenraum für Anrainer aufzuwerten.

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