Sonne und Wind

Ökostrom könnte 2025 größte Energiequelle der Welt sein

Der Tauernwindpark in Österreich. © Thomas Galler on Unsplash
Der Tauernwindpark in Österreich. © Thomas Galler on Unsplash

Die Coronavirus-Pandemie hat zwar weltweit den Strombedarf einbrechen lassen, für Energie aus erneuerbaren Quellen ist 2020 aber trotzdem ein Rekordjahr. Der Verbrauch von Energie aus Solaranlagen, Windkraft oder Wasserkraft wird heuer um fast 7 Prozent steigen, wie die Internationale Energieagentur (IEA) in ihrem jüngsten Bericht prognostiziert. Das ist umso bemerkenswerter, da der weltweite Energieverbrauch heuer grundsätzlich um rund 5 Prozent niedriger ausfallen wird – laut IEA der stärkste Einbruch seit dem Zweiten Weltkrieg.

Die Agentur mit Sitz in Paris rechnet damit, dass Energie aus erneuerbaren Quellen bis 2025 sogar um fast 50 Prozent wachsen könnte. Ökostrom würde dann Kohle als größte Energiequelle der Welt überholen.

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Ausbauboom 2021

Kommendes Jahr rechnet die IEA mit einem noch stärkeren Ausbau erneuerbarer Energie. Während der Pandemie seien viele Baustellen still gestanden, dennoch wurde die Kapazität weltweit um etwa 4 Prozent ausgebaut – 2021 könnten es sogar 10 Prozent werden, da viele Länder den Ausbau massiv fördern, um die Wirtschaft anzukurbeln und gleichzeitig etwas zur Erreichung ihrer Klimaziele zu tun.

Durch entsprechende Förderungen seien grüne Energieprojekte derzeit auch besonders interessant für Investoren. Das hat sich laut IEA 2020 auch an der Börse bemerkbar gemacht, wo Papiere von großen Windkraft- und Solarunternehmen ein deutliche Steigerungen verzeichnen konnten.

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