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Mastercard-Studie

Österreich: Soziales Engagement für Generation Z elementar

Eine Menschenkette auf der Ringstraße in Wien ©Fridays for Future
Eine Menschenkette auf der Ringstraße in Wien ©Fridays for Future

Die Umweltbewegung Fridays for Future hat es bereits stark gezeigt: Die junge Generation ist sehr engagiert, wenn es um die Zukunft des Planeten geht. Die Generation Z, also Menschen, welche im Moment zwischen 18 und 24 Jahre alt sind, hat sich auch in einer neuen Umfrage als sehr aktiv beim sozialen Engagement herausgestellt. Das Marktforschungsunternehmen Kantar hat im Auftrag des Zahlungsriesen Mastercard 6.600 Angehörige der Generation Z in elf Ländern befragt, davon 600 in Österreich. Dabei hat sich in Österreich gezeigt, dass fast jede zweite junge Person für gemeinnützige Zwecke spendet und ein Drittel sich ehrenamtlich engagiert.

Bekämpfung von Hunger steht an erster Stelle

„Die Generation Z ist sich der globalen Herausforderungen auch und insbesondere im Kontext des Klimawandels sehr bewusst und sieht diese als kritisch an. Sie erwartet auch von Unternehmen und Marken, in diesem Bereich aktiv zu werden, um für sie einen lebenswerten Planeten zu erhalten“, so Christian Rau, Country Manager Mastercard Austria. Laut der Umfrage ist aber nicht nur die Bewältigung der Klimakrise, sondern auch andere soziale Themen für die jungen Erwachsenen wichtig.

Der Freitag ist zurück – Nachgefragt: Was wäre der erste Punkt, der zu ändern wäre?

Als die größten weltweiten Ziele sehen die Befragten in Österreich die Bekämpfung von Hunger (33 Prozent), die Unterstützung von Institutionen, die für Frieden und Gerechtigkeit sorgen (29 Prozent), sowie die Themen Gesundheit und Wohlstand (28 Prozent). Für 25 Prozent ist außerdem Klimaschutz eine bedeutende weltweite Herausforderung. Damit ist die Umwelt den jungen Österreicher:innen auch wichtiger als der Generation Z in allen teilnehmenden Ländern (16 Prozent). Grundsätzlich sorgen sich 44 Prozent in Österreich um die Zukunft des Planeten.

Generation Z in Österreich ist stark engagiert

45 Prozent der heimischen jungen Menschen geben an, im vergangenen Jahr für wohltätige Organisationen gespendet zu haben, 33 Prozent haben sich in den letzten zwölf Monaten selbst ehrenamtlich engagiert. Damit liegt die österreichische Gen Z gleichauf mit ihren Alterskolleg:innen in den anderen teilnehmenden Ländern, wo ebenfalls 45 Prozent für wohltätige Organisationen gespendet haben und 34 Prozent ehrenamtlich engagiert waren. Es gibt mittlerweile viele Möglichkeiten sich zu engagieren, sogar von Zuhause aus. Letztere Version liegt in Deutschland bereits sehr im Trend (wir berichteten).

Deutschland: 60 Prozent wollen vom Sofa aus Aktivismus betreiben

Mastercard hat mit der Studie auch das Ziel gehabt, das Konsumverhalten der Generation Z zu analysieren. Dem Unternehmen zufolge sind die jungen Erwachsenen sehr vorsichtig, ihre Einkäufe angeht. Unter anderem vergleichen sie häufig Preise bei unterschiedlichen Händler:innen. Jedoch sind ihnen soziale Themen wichtig. Um sie ansprechen zu können, ist der Umfrage zufolge Nachhaltigkeit für Firmen Pflicht.

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