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Neue Kooperation

Lebensmittel retten: Spar Gourmet jetzt bei Too Good To Go

ebensmittelrettung ist nun auch bei Spar Gourmet möglich ©Johannes Brunnbauer
Lebensmittelrettung ist nun auch bei Spar Gourmet möglich ©Johannes Brunnbauer

Das Startup Too Good To Go hat für alle Lebensmittelretter einen neues Angebot in und um Wien geschaffen. Wie heute bekannt wurde, konnte sich das Startup die Lebensmittelkette Spar als Kooperationspartner angeln. In allen Spar Gourmet Läden können ab sofort nicht verkaufte Lebensmittel in den für Too Good To Go typischen Überraschungssackerln am Ende des Tages abgeholt werden.

30 Prozent des Originalpreises

Die Zusammenarbeit mit Spar ist dem Lebensmittelrettungsstartup zufolge, die bisher größte Beteiligung eines Supermarktes. Getestet wurde die Kooperation bereits in einem vorausgegangenen Pilotprojekt in einer Spar Gourmet Filiale. Lebensmittel die nicht verkauft wurden, sollen nun für maximal ein Drittel des Originalpreises über die App verfügbar sein. Die Überraschungssackerl können dann 30 Minuten vor Ladenschluss mit der Bestellbestätigung am Handy abgeholt werden. Country Manager von Too Good To Go, Georg Strasser: “Lebensmittelverschwendung ist eine der größten ökologischen Herausforderungen, denen wir gegenüberstehen. Wir sind begeistert, dass SPAR Österreich einen weiteren, innovativen Schritt dagegen setzt und freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit.“

„Too Good To Go“: App aus Dänemark rettet in Österreich Essen vor dem Müll

Auswahl der Lebensmittel variiert

Die Auswahl der Lebensmittel kann dabei variieren, so der Spar- Geschäftsführer Alois Huber: „„Wir wissen aus 65 Jahren Erfahrung im Lebensmittelhandel sehr genau, was wir jeden Tag verkaufen können und bestellen entsprechend genau beziehungsweise backen Gebäck während des ganzen Tags bedarfsgerecht nach. Doch ob die letzten Kundinnen und Kunden doch zu einem Laugenstangerl statt einer Semmel greifen, können wir nicht vorhersagen. Daher bleibt am Tagesende ein kleiner Teil an Brot und Gebäck, an Milchprodukten, Wurst und Frischfleisch aus der Selbstbedienung und an Obst und Gemüse übrig, die einwandfrei, aber am nächsten Tag nicht mehr verkaufbar wären. Die kommen jetzt ins Überraschungssackerl“.

Too Good to Go: Lebensmittelrettungsstartup holt sich 31,1 Millionen Dollar

Weltweit 18.000 Einzelhändler mit dabei

Das dänische Startup hat mit ihrer App den Nerv der Zeit getroffen. Seit Ende 2019 ist sie auch in Österreich verfügbar und somit ist eine legale Lebensmittelrettung mit Too Good To Go für alle Nutzer möglich. Nach Angaben es Unternehmens, ist Too Good To Go bereits in 15 Ländern aktiv und hat 50 Millionen Mahlzeiten gespeichert. Weltweit sind bereits 18.000 Einzelhändler Partner des Startups.

 

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