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Fördervolumen aufgebraucht

Klimastadtrat: Wiener Reparaturbon sparte 540 Tonnen CO2

Reparieren, Elektrogerät, Löten, Reparatur
© Photo by Mariana B. on Unsplash

Wie aktuell bekannt wurde, soll es ab dem 01.01.2022  auch auf Bundesebene einen Reparaturbon geben. Als Vorbild für diesen soll die Wiener Variante dienen, so die bisherigen Angaben. Dieser Wiener Reparaturbonus wurde nun bereits zum zweiten Mal angeboten und von den Einwohnern rege genutzt, so der Wiener Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky. „Die Wienerinnen und Wiener haben den Bon mit Begeisterung angenommen – im ersten und zweiten Aktionszeitraum wurden über 22.000 Gegenstände repariert“, so Czernohorszky. Dadurch konnte der Ausstoß von 540 Tonnen CO2 seit Herbst 2020 verhindert werden, argumentiert dieser weiter. Diese rege Nutzung des Förderangebotes brauchte nun allerdings auch das für 2021 anberaumte Förderbudget deutlich schneller auf, als zunächst geplant. So ist der Fördertopf von einer Million Euro bereits leer.

Jetzt kommt der österreichweite Reparaturbonus

Handy- und Tabletreparaturen am beliebtesten

Wie auch schon nach dem ersten Auktionszeitraum, kristallisiert sich auch dieses Mal ein klarer Spitzenreiter bei den Reparaturen heraus. So fielen 60 Prozent der Reparaturen auf elektronische Geräte. Davon waren rund 2/3 Handys und Tablets. Aber auch über 2.000 Fahrradreparaturen sowie rund 2.800 Reparaturen an Schuhen, Textilien, Lederwaren wurden durchgeführt. Insgesamt konnten in über 90 Prozent der Fälle Reparaturen angeboten werden, so die aktuellen Angaben der Stadt Wien. „Grundgedanke des Reparaturbons war es, ein Fördermodell zu schaffen, von dem alle Beteiligten profitieren. Und das Vorhaben ist geglückt“, ist Stadtrat Czernohorszky überzeugt. „Der Umsatz der Wiener Betriebe wurde angekurbelt und das Mehr an Reparaturen schont Ressourcen und spart dadurch auch Treibhausgasemissionen.

Der aktuelle Aktionszeitraum endete nun mit 24. Juni 2021. Danach war den früheren Angaben zufolge ein weiterer von September bis Dezember 2021 geplant. Da das für 2021 budgetierte Förervolumen aber nun bereits aufgebraucht ist, hängen die Form und der Umfang der Weiterführung nun auch von den Planungen des Bundes ab, so die heutigen Informationen. Dieser arbeitet laut dem Klimaministerium im Moment an der genauen Ausarbeitung des bundesweiten Bonusses. Dieser wird somit sowieso für alle Interessierten gelten.

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