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Geldanlage: Nachhaltige Investmentfonds boomen im Krisenjahr

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Die österreichischen Fondsindustrie erholt sich langsam vom Einbruch im ersten Quartal des Jahres. In den vergangenen drei Monaten lag das verwaltete Fondsvermögen wieder 1,8 Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres – in Österreichs Fonds lagen damit mit 192,6 Milliarden Euro um 3,4 Milliarden Euro mehr als im dritten Quartal 2019. Ob wegen oder trotz der Krise: Besonders stark gewachsen sind heuer laut Finanzmarktaufsicht Nachhaltigkeitsfonds.

28 Prozent Wachstum gegenüber Vorjahr

Noch liegen zwar nur rund 7 Prozent des gesamten Fondsvermögens in Fonds, die nach Nachhaltigkeits-Kriterien verwaltet werden. Aber das Wachstum im Coronakrisenjahr ist beachtlich. Bereits im ersten Halbjahr stieg das Vermögen in solchen Fonds um 18,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im vergangenen Quartal lag das verwaltete Vermögen in Nachhaltigkeitsfonds mit 13,5 Milliarden Euro um mehr 28 Prozent oder 3 Milliarden Euro über dem Niveau des Vergleichsquartals 2019.

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Während das verwaltete Vermögen stark anstieg, blieb die Zahl der Nachhaltigkeitsfonds im Vergleich zum Vorjahr übrigens weitgehend stabil und lag im ersten Halbjahr bei rund 77 Fonds. Im 3. Quartal waren es 80 Fonds. Die FMA bezieht sich dabei auf Fonds, die das Umweltzeichen UZ49 tragen. Bisher gibt es für Nachhaltigekeitsfonds keine einheitlichen internationalen Standards – die EU arbeitet derzeit zumindest für Europa an solchen Richtlinien. Insgesamt werden in Österreich derzeit 2.029 Fonds von 14 Kapitalgesellschaften verwaltet.

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