Im Plan

EU kann eigenes Ziel für erneuerbare Energie bis 2030 erreichen

Ein Windrad in Tschechien © Unsplash

Die EU wird das selbst gesteckte Ziel für den Anteil erneuerbarer Energie bis 2030 voraussichtlich erreichen. EU-Energie-Kommissar Kadri Simson gab bekannt, dass das Ziel, 32 Prozent des Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen zu decken, sogar um einen Prozentpunkt übertroffen werden könne.

Diese Zahlen berechnen sich aus den nationalen Energie-Strategieplänen der EU-Länder, die noch vergangenes Jahr darauf hindeuteten, dass die Ziele der EU verfehlt würden. 2018 lag der Anteil der erneuerbaren Energiequellen wie Solar, Wind, Wasserkraft und Biomasse noch bei knapp unter 19 Prozent.

Ziele könnten angehoben werden

Simson mahnte, dass die Coronakrise nun nicht der Umsetzung dieser Pläne im Wege stehen dürfe. Deshalb plant die EU, Dutzende Milliarden Euro von dem vorgeschlagenen 750-Mrd.-Euro-Rettungspaket, in Energieprojekte zu investieren. Allerdings könnte die EU-Kommission die Ziele 2023 erneut erhöhen – zuletzt geschah das 2018, als der Anteil erneuerbarer Energiequellen von 27 % auf 32 % angehoben wurde.

Laut einer Analyse der Internationalen Energieagentur IEA werden die Investments in erneuerbare Energieprojekte heuer weltweit um 10 Prozent einbrechen und viele Projekte auf 2021 verschoben werden. Am 18. Juni will die IEA Empfehlungen für einen Green Recovery Plan im Bereich der erneuerbaren Energien veröffentlichen.

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