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E-Auto-Förderung fast ausgeschöpft, 2021 kommen wieder 40 Mio. Euro

E-Auto, BMW, Ladestation, E-Mobility
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Für den Umstieg auf Elektroautos hatte die österreichische Bundesregierung gemeinsam mit Autoimporteuren 2019 und 2020 insgesamt 93 Millionen Euro an Fördermitteln bereitgestellt. Dieser Fördertopf ist mittlerweile fast ausgeschöpft – zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels lag das Förderbudget für Firmenautos insgesamt noch bei rund 2 Mio. Euro und für Privatautos noch bei 6,88 Millionen Euro. Kommendes Jahr sollen die Mittel wieder aufgestockt werden – nach Informationen der Nachrichtenagentur APA werden es 40 Millionen Euro sein.

Erhöhung brachte mehr Anträge

Die Förderung, die für E-Autos, aber auch E-Mopeds, -Motorräder, Plug-In-Hybride und Ladeinfrastruktur bereit steht, war besonders seit einer Erhöhung in der Coronakrise beliebt. Im Frühjahr hatte das Klimaschutzministerium die Förderung pro Auto von 3.000 Euro auf 5.000 Euro angehoben. 7.300 der insgesamt 11.800 Anträge wurden nach der Erhöhung gestellt. Gefördert wurden bisher rund 7.800 reine E-Autos, 1.100 Hybride und mehr als 1.500 E-Mopeds und -Motorräder. Ungefähr die Hälfte der Anträge kamen von Firmen.

Das waren 2019 die beliebtesten E-Autos in Österreich

Im September lag der Anteil an E-Autos bei den Neuzulassungen bereits bei 9 Prozent – in absoluten Zahlen waren das im September 1.946 E-Autos. Im ersten Halbjahr 2020 wurden 4.805 E-Autos zugelassen und davon mit 3.729 der größte Anteil als Firmenwagen.

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