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2 Minuten 2 Millionen

Damn Plastic: „Coole Nachhaltigkeit“ im Kampf gegen Plastikfluten

Die beiden Gründerinnen von Damn Plastic @ PULS 4_Gerry Frank
Die beiden Gründerinnen von Damn Plastic @ PULS 4_Gerry Frank

„Nachhaltigkeit kann cool, einfach und sexy sein“ – so startet Victoria Neuhofer den Aufritt von Damn Plastic bei der TV-Show „Zwei Minuten Zwei Millionen“. Das junge Startup ist den Liebhaber:innen des nachhaltigen Lifestyles und der Plastikvermeidung in Österreich sicher schon zum Großteil bekannt. Im März 2020 eröffneten sie ihren ersten Shop in Salzburg. Auch in Linz sind sie bereits vertreten. Das reicht den beiden Gründerinnen aber nicht. Daher sind sie nun auf der Suche nach weiteren Partner:innen im Kampf gegen das verdammte Plastik.

„Damn Plastic“ – der Name ist bei den beiden Programm. In den Regalen ihrer Shops finden sich feste Haarshampoos, Sportsachen aus recycelten Fischernetzen, recycelte Taschen oder veganes Babyöl, natürlich in der Glasflasche. Über 2.000 Produkte in den stationären Geschäften und insgesamt  3.000 Produkte in ihrem Onlineshop vertreiben die Beiden, so die Gründerinnen. Die einzige Bedingung: Die Produkte sind plastikfrei oder bestehen aus recycelten Materialien. Die Produkte stellen sie dabei nicht selber her, sondern die Startups mit denen sie zusammenarbeiten. Insgesamt 250 sind es, den Aussagen der Gründerinnen nach. Von jedem verkauften Produkt geht ein Teil des Gewinnes in Clean-Up- oder soziale Projekte, so das Versprechen des Jungunternehmens.

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Franchise-Modell von Damn Plastic geplant

Die beiden Gründerinnen sind neben Geschäfspartnerinnen auch im Privaten ein Team. „Bei uns funktioniert Freundschaft und Startup super“, so die Co-Gründerin, Stephanie Sinko. Damit wollen sie den eigenen Angaben nach nun „schnell wachsen“. Bei den bisherigen Damn Plastic-Shop soll es daher nicht bleiben. So halten die beiden Gründerinnen an ihren bereits im Vorjahr gefassten Ausbauplänen fest. Die weiteren Shops sollen dann aber im Franchise-System betrieben werden. „Wir hatten zunächst nicht vor, auch in österreichischen Städten mit dem Franchise-Modell zu expandieren. Aber wir haben uns jetzt umentschieden“, so Sinko. Das Interesse auf Seiten der Franchise-Nehmer:innen scheint zumindest schon einmal gegeben zu sein. So gäbe es bereits Anfragen aus Graz und Innsbruck und auch aus dem Ausland, aus Deutschland, Luxemburg und sogar den Malediven, so die Co-Gründerin in einem früheren Gespräch mit Tech & Nature im August 2021.

Aber die Shops und der eigene Onlineshop sind nicht die einzigen Standbeine des Jungunternehmens. So hat Damn Plastic auch den B2B-Sektor fest im Blick. Dafür beliefern sie Restaurants, Hotels, Bars und Festivals mit den nachhaltigen Produkten. So sollen die Plastikberge in Österreich, europaweit und global sinken und das Ruder im Kampf gegen die Klimakrise noch einmal herumgerissen werden, so die Vision von Damn Plastic.

Am 14. September treten sie dann ab 20:15 Uhr bei der Startup-Show 2 Minuten 2 Millionen vor die Investoren-Jury. Mehr Infos finden sich hier:

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