Fahrräder

Citybike-Aus: Hebein will, dass Wiener Linien einspringen

City Bikes in Wien © Gewista
City Bikes in Wien © Gewista

In Wien steht das städtische Leihrad-System Citybike vor dem Aus. Der Betreiber Gewista hat bereits rund die Hälfte aller Verleihstationen abgedreht. Hintergrund ist ein Streit über die Finanzierung: Gewista will die Kosten von jährlich rund einer Million Euro nicht mehr alleine tragen, die Stadt dürfte aber abgewunken haben. Jetzt wird nach einem neuen Betreiber gesucht und die Wiener Linien dürften der Wunschkandidat von Verkehrsstadträtin und Vizebürgermeisterin Birgit Hebein (Die Grünen) sein.

Neuer Betreiber wohl erst im Frühling 2021

Bis ein neuer Betreiber gefunden ist, dürfte es bis Frühling 2021 dauern, da eine Ausschreibung notwendig ist. Die wird nun vorbereitet und soll rund um den Jahreswechsel fertig sein, wie eine Sprecherin von Birgit Hebein „Radio Wien“ mitteilte. Angesichts des aktuellen Fahrrad-Booms durch die Coronavirus-Krise und den Wien-Wahlkampf, drängt das Thema allerdings.

Wien eröffnet den bereits vierten Pop-Up-Radweg – Kritik wird lauter

Hebein hat in den vergangenen Wochen immer wieder kontroversiell diskutierte Maßnahmen wie Pop-up-Radwege gesetzt und auch die „autofreie Innenstadt“ angeregt. Dementsprechend wird nicht nur an einer Neuausschreibung, sondern auch einer Übergangslösung gearbeitet und Hebein dürfte eine Kooperation mit den Wiener Linien anstreben. Die Sprecherin bestätigte im Radio, dass dieses Anliegen bereits an Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) herangetragen wurde.

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