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Bezahldienst Adyen ermöglicht jetzt CO2-Kompensation von Einkauf

Adyen Planet ermöglicht Zahlung in Klimaschutzprojekte ©Adyen
Adyen Planet ermöglicht Zahlung in Klimaschutzprojekte ©Adyen

Der US-Bezahldienst Stripe ermöglicht Zahlungen in Millionen Online-Shops weltweit – besonders in der Startup-Szene ist die Software beliebt. Seit Februar 2021 können sich ihre Nutzer nun zukünftig mit Stripe Climate auch ab sofort aktiv für den Umweltschutz einsetzen und einen Teil ihres Umsatzes, der über Stripe abgewickelt wird, automatisch in Klimaschutzprojekte fließen lassen. Investiert wird in Initiativen, die an Technologien arbeiten um CO2 aus der Atmosphäre zu entfernen.

Jetzt zieht der niederländische Bezahldienstleister Adyen nach. Dieser zählt große Namen zu seinen Kunden. So regeln beispielsweise Unternehmen wie Ebay, Zalando und Swarovski ihre Zahlungen über den Anbieter. Ähnlich wie bei Stripe Climate können diese sich nun mit dem neuen Feature Adyen Planet für Klimaschutzprojekte einsetzen. Aber Unterschiede gibt es doch. So spricht Adyen Planet nicht die Händler direkt an, sondern deren Kunden. So wird mit dem neuen Feature der CO2-Abdruck des Einkaufes der Nutzer getrackt. Das bietet übrigens auch der schwedische Bezahldiestleister Klarna seit wenigen Wochen an. Im Anschluss können die Nutzer über Adyen Planet ihren errechneten CO2-Ausstoß durch Investitionen in Klimaschutzprojekte, wie Aufforstungs- oder Erneuerbare Energien-Projekte, kompensieren.

Stripe: Online-Shops können mit Bezahldienst CO2-Entfernung unterstützen

CO2-Rechner ermittelt ökologischen Fußabdruck des Einkaufes

„Verantwortung für unseren ökologischen Fußabdruck zu übernehmen, ist Teil unserer Lizenz zum Handeln in der heutigen Gesellschaft. Deshalb haben wir Planet entwickelt, um unseren Händlern zu helfen, ökologische Nachhaltigkeitsprojekte zu unterstützen“, sagt Ingo Uytdehaage, CFO von Adyen. Der ökologische Fußabdruckes eines Einkaufes wird mit einem eigens dafür entwickelten CO2-Rechner ermittelt. Dafür hat der Bezahldienstleister den eigenen Angaben nach mit dem schweizer Umwelt-Unternehmensberater  South Pole zusammen gearbeitet. Auch bei der Auswahl der Klimaschutzprojekte arbeiten die beiden Unternehmen zusammen, so der Bezahldienst in einer Pressemeldung.

Für die Händler ist die Aufnahme der Klimaschutzoption recht niederschwellig ausgelegt. So sei die Installation des Features für die Händler kostenlos und die Option der CO2-Kompensation ploppt auch erst nach dem eigentlichen Bezahlvorgang auf. Somit sind die Argumente für eine Installation des Features gegeben und die Händler selber haben keine geringeren Einnahmen. Zum Launch des Feature hat bereits ein Kunde des Bezahldienstes dieses übernommen. Der belgische Online-Market Kazidomi ist mit im Boot. Welche Händler dann noch folgen, wird sich zeigen.

Klarna zeigt zukünftig ungefähren CO2-Fußabdruck von Produkten an

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