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25,1 Prozent

AbHof: Energie Steiermark wird Anteilsnehmer bei digitalem Bauernladen-Startup

Der Markt für digitale Bauernmärkte, die als Online-Vertriebskanäle für kleine Lebensmittelproduzenten am Land (z.B. Bauernhöfe) dienen, ist durch die Corona-Krise beschleunigt worden. Nachdem sich markta.at von Theresa Imre kürzlich ein Millioneninvestment abgeholt hat (Tech & Nature berichtete), gibt es nun den nächsten Deal in der Branche. So beteiligt sich der steirische Energieversorger Energie Steiermark mit 25,1 Prozent an AbHof, das 2016 gegründet wurde.

Zum Kaufpreis für die Anteile, die der Energie Steiermark die Sperrminorität geben, werden aktuell keine Angaben gemacht. AbHof passt jedenfalls zu den Steirern, denn etwa 50 Prozent der auf der Plattform vertretenen landwirtschaftlichen Betriebe und „Genusshandwerker“ kommen aus der Steiermark.

„Landwirte sind wesentliche Partner in unserer Nachhaltigkeits-Strategie. Durch die neue Kooperation möchten wir sie in ihrer Direktvermarktung unterstützen“, erklärt Christian Purrer, Vorstandssprecher der Energie Steiermark, das Engagement bei dem Startup, das von den beiden Gründern und Geschäftsführern Gerhard Günther und Hannes Harborth geleitet wird.

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Neue Produkte in Planung

Nun geht es darum, mit dem kleinen Team von sechs Personen und dem Corporate im Rücken zu wachsen und neue Angebote (geplant im Bereich Schulung und Produktentwicklung) auf den Markt zu bringen. Die etwa 20.000 auf der Plattform vertretenen landwirtschaftliche Betriebe bieten Möglichkeiten zum Up- und Cross-Selling.

In Österreich gibt es mehrere andere Anbieter, die auf die eine oder andere Weise regionale Lebensmittel über Online-Kanäle an die Kundschaft bringen. Eine Analyse von Slopelift und SearchMetrics zeigte im April die SEO Visibility von Österreichs Online-Marktplätzen im Vergleich – da war AbHof aber nicht vertreten:

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