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2,5 Mio. Euro: Förderung für Klimaschutz am Land geht in nächste Runde

Gießen, Pflanzen, Setzling, Grün, Natur
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Österreichs Klima- und Energiefonds unterstützt heuer wieder ländliche Gemeinden und Regionen bei Klimaschutz-Projekten. Das Förderprogramm „Klimawandel-Anpassungsmodellregionen“ (KLAR!) hat heuer ein Gesamtvolumen von 2,5 Millionen Euro – weniger als die Hälfte der 5,3 Mio. Euro, die 2019 bereit standen. Dass die Summe nun niedriger ist, hat auch damit zu tun, dass 2020 Projekte in ihrer Anfangsphase gefördert werden und 2019 der Schwerpunkt auf Umsetzung und Anpassung lag.

Das 2016 gestartete KLAR!-Programm kennt drei Förderphasen und heuer liegt der Schwerpunkt wieder auf Phase 1 „Konzepterstellung und Bewusstseinsbildung“. Auch Regionen, die mit ihren Projekten gerade in den Phasen 2 und 3, also Umsetzung bzw. Weiterführung oder Adaptierung, sind, können neue Projekte für Phase 1 einreichen, heißt es in einer Aussendung. In Phase 1 ist pro Region eine Fördersumme von maximal 40.000 Euro möglich.

Bäume, Hochwasserschutz, Bildung

Mit dem Geld wurden vergangenes Jahr unterschiedlichste Projekte in derzeit 39 Regionen gefördert. In der Region Pinkafeld-Riedlingsdorf wurden bisher beispielsweise Hochwasserschutzmaßnahmen gesetzt und EinwohnerInnen für den Ernstfall geschult. Die meisten KLAR!-Projekte fallen in den Bereich Bewusstseinsbildung – etwa auch der Kinder-Klima-Kongress in Vorderwald-Egg. Hinzu kommen zahlreiche Pflanz-Projekte, aber auch bauliche Maßnahmen wie schattenspendende Buswarte-Häuschen aus regionalem Holz. Eine förderfähige Region bilden mindestens zwei Gemeinden, die gemeinsam zwischen 3.000 und 60.000 EinwohnerInnen haben.

Alles zum Förderprogramm KLAR! und zur Einreichung

„Gemeinden an Flüssen und Seen fürchten das Hochwasser, die Landwirtschaft hat mit Ernteausfällen durch Trockenheit zu kämpfen, und die Bevölkerung leidet unter der Rekordhitze. Umso wichtiger ist es, dass Gemeinden im Kampf gegen als auch in der Anpassung an die Klimakrise Unterstützung bekommen“, sagt Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Die Grünen).

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